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Donnerstag, 31 August 2017

Benny Andersson und Nigel Kennedy bei Gala

Benny Andersson und Nigel Kennedy bei Gala

"Das Radio hat unsere Songs unsterblich gemacht." Er war das eine B von ABBA und ist damit Teil einer phänomenalen Bandgeschichte: Benny Andersson, der unzählige ABBAHits wie "Waterloo" und "Dancing Queen" mit erdacht hat und ebenso als erfolgreicher Musical-Komponist bekannt ist, wird bei der Gala zur Verleihung des Deutschen Radiopreises am 7. September in der Elbphilharmonie in Hamburg einen Song aus seinem am 29. September erscheinenden Solo-Album "Piano" präsentieren. "Es ist merkwürdig, aber es fühlt sich so an, als würde ich meine Memoiren spielen."

Elphi-Solo für Nigel Kennedy


Nigel Kennedy sorgt für ein besonderes Show-Highlight.

Noch ein weiterer Weltstar hat sein Kommen zugesagt: Ausnahmegeiger Nigel Kennedy, der 1989 mit seiner furiosen Einspielung von Vivaldis "Vier Jahreszeiten" eines der meistverkauften Klassikalben aller Zeiten veröffentlichte. Im Rahmen des Showprogramms wird Kennedy pur zu erleben sein. Um der besonderen Akustik in der Elbphilharmonie gerecht zu werden, spielt er ein klassisches Solo auf seiner Violine. Der Titel bleibt bis zum 7. September geheim. "Ich freue mich auf die Radiomacher! Radio ist genial, weil es Grenzen überschreiten kann", sagt Kennedy. Peter Maffay, Beth Ditto, Anne-Marie, Johannes Oerding, Wincent Weiss und Adel Tawil gehören ebenfalls zu den Musikstars, die die Preisverleihung musikalisch umrahmen werden.

Alle Finalisten stehen fest


Till Haase und Diane Hielscher hoffen auf den Preis für die "Beste Morgensendung".

Die unabhängige Jury des Grimme-Instituts hat jetzt die Nominierungen in den drei noch ausstehenden Kategorien bekannt gegeben: Im Finale um die Auszeichnung für die Beste Morgensendung stehen Radio Hamburg ("Mission Aufstehen! Die Radio Hamburg Morningshow"), STAR FM 87,9 MAXIMUM ROCK Berlin ("T-Bones Breakfast Club – die Berlin Morgenshow von 5 bis 10") und Deutschlandfunk Nova ("Hielscher oder Haase"). Laudator ist der Schauspieler Jan Josef Liefers.

Auf den Preis für die Beste Moderatorin können hoffen: Kaya Laß von Antenne Niedersachsen ("Kaya Laß während ihr arbeitet"), Kathie Kleff von Radio Gong 96.3 München ("Gong 96.3 bei der Arbeit mit Kathie Kleff") und Gerlinde Jänicke von 94,3 rs2 ("Gerlinde Jänicke and friends"). Comedian Michael Mittermeier wird die Siegerin vorstellen.


Carsten Kock von R.SH ist mit seiner Politiksendung nominiert.

Nominiert für das Beste Nachrichten- und Informationsformat sind R.SH ("Politik am Sonntag"), Deutschlandfunk Nova ("Eine Stunde History US-Immigration – Über diese Insel lief alles") und B5 aktuell ("Money Island. Das System Madeira – Steuerparadies mit dem Segen der EU-Kommission"). Gratulieren wird Bundesbank-Präsident Jens Weidmann.

Weitere prominente Laudatorinnen und Laudatoren überreichen die anderen acht Auszeichnungen – unter ihnen Peter Maffay, Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, der Unternehmer Michael Otto, das Model Toni Garrn, der Schauspieler Benno Fürmann, der Moderator Günther Jauch, der Sänger Johannes Oerding sowie die Doppel- Olympiasiegerin und Weltmeisterin Maria Höfl-Riesch. Die Moderation der Gala übernimmt Barbara Schöneberger, als Radiokommentatoren werden Elke Wiswedel (NDR 2) und Florian Weiss (ANTENNE BAYERN) die Hörer durch den Abend führen.

Radiopreis-Gala live verfolgen

Deutschlandweit übertragen zahlreiche Radioprogramme die Gala am 7. September live ab 20.05 Uhr. Sie ist auch online im Livestream zu sehen. Außerdem zeichnet das NDR Fernsehen die Verleihung auf, mehrere Dritte Fernsehprogramme der ARD zeigen sie zeitversetzt.

Öffentlich-rechtliche und private Sender haben den Deutschen Radiopreis gemeinsam ins Leben gerufen. Prämiert werden unter anderem die besten Moderatorinnen und Moderatoren, Reportagen, Radiocomedys und Nachrichtenformate. Erneut hat sich die Jury auch auf die Suche nach dem "Besten Newcomer" gemacht.

Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk.

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